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Meine Nacht allein im Wald am Hoherodskopf.



Mann mit Rucksack auf felsigem Pfad vor Bergkulisse. Er lächelt und zeigt das Peace-Zeichen. Blauer Himmel mit Wolken im Hintergrund.

Im Rahmen meiner Fortbildung zum Wildnispädagogen lernen wir Laubhütten zu bauen. Diese Laubhütte entsteht abseits der Waldwege in der Nähe vom Hoherodskopf (Vogelsberg). Hier werde ich die heutige Nacht alleine im Wald verbringe.



Es ist Februar und sehr kalt. Teilweise liegt Schnee. Langsam geht die Sonne unter.



Der Himmel ist klar, die Temperatur liegt bei -15° Celsius. Ziemlich kalt für den Monat Februar.



Trotzdem werde ich diese Nacht hier draußen alleine im Wald verbringen. Es ist stockdunkel und absolut still.



Ich trage alles, was ich habe, am Körper und zwinge mich in meinen Schlafsack. Die Laubhütte bietet mir keinen Platz, mich irgendwie zu bewegen. Also liege ich im Schlafsack, bewegungslos wie eine Mumie und hoffe, nicht zu erfrieren.



Lange ausschlafen ist nicht möglich. Ich krieche früh am Morgen aus dem Schlafsack und raus aus der Laubhütte. Der Ruf eines Waldkauzes hallt durch den Wald. Es ist eiskalt und still hier draußen.



Ein neuer und später sonniger Tag beginnt.


 
 
 

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